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Ratgeber: Akku pfleglich behandeln

Ob Handy, Laptop oder MP3 Player, jedes mobile elektronische Gerät ist auf einen Akku angewiesen. Doch schon nach ein bis zwei Jahren zeigen viele Akkus erste Ermüdungserscheinungen. Das Nachrüsten eines neuen Akkus lohnt sich meist nicht, insbesondere dann, wenn dieser fest verbaut ist.

Den Ermüdungserscheinungen kann man ganz einfach vorbeugen, indem man die Akkus in den verschiedenen Geräten richtig behandelt und so die Lebensdauer des Akkus deutlich erhöhen kann.

Verschiedene Akkus aus verschiedenen Geräten (Laptop, Handy, Filmkamera, 9 Volt Block)

Akkus richtig behandeln

Temperatur

Hitze und Kälte, sowie starke Temperaturschwankungen wirken sich negativ auf die Lebensdauer eines Akkus aus.

Ungünstig ist es vor allem ein Gerät mit einem Akku im Auto unter Sonneneinstrahlung liegen zu lassen, oder z.B. die Fotokamera im Winter zu lange kalten Temperaturen auszusetzen. Oft reicht auch die Sonnenstrahlung allein, um einen Akku unnötig aufzuheizen. Durch diese Hitzeschäden können außerdem gefährliche Verformungen am Akku auftreten.

 

Feuchtigkeit

Wasser und Feuchtigkeit sind für einen Akku das Todesurteil. Im Extremfall können diese sogar zu einem Kurzschluss mit Akkubrand führen, hier ist also besondere Vorsicht geboten!

Feuchtigkeit findet sich auch in der Hosentasche, dort wo meistens das Handy mitgeführt wird. Eine einfache Schutzhülle für das Gerät kann hier schon helfen, die Feuchtigkeit vom Akku oder dem Gerät fernzuhalten.

Akkus in Küche und Bad sollte man ebenfalls entsprechend schützen. Dauerhafte Feuchtigkeit kann nämlich auch zu Rost an den Kontakten des Akkus führen.

 

Stöße 

Je nach Aufbau des Akkus kann dieser auch durch Stöße langfristig geschädigt werden. Wenn durch einen Stoß z.B. Kabel im Inneren des Akkus gelöst werden oder das Gehäuse Risse bekommt. Ebenso sollten Verformungen des Akkus durch Gewalteinwirkung vermieden werden.

 

Ladezyklen

Moderne LiIon Akkus lassen sich schonen, indem man Tiefentladungen möglichst vermeidet. Viele Technische Geräte bieten eine Einstellmöglichkeit an ab welcher Restkapazität des Akkus eine Warnung ausgegeben werden soll, dass man das Ladegerät anschließen soll. Sinnvoll ist hier z.B. eine Einstellung auf 25%. Außerdem werden LiIon Akkus geschont, wenn man sie mit flachen Ladezyklen bis etwa 50% Entladung verwendet.

Akkus in einem Notebook kann man außerdem zusätzlich schonen indem man sie nicht nutzt, wenn sie auch nicht gebraucht werden. Zuhause hat man immer eine Steckdose in Reichtweite und bei vielen Geräten lässt sich der Akku einfach herausnehmen. So kann man dem Akku ganz leicht eine Menge Ladezyklen ersparen und bei richtiger Lagerung die Lebensdauer verlängern.

 

Wenn Sie diese Tips bei jedem Akku beachten den Sie besitzen, sparen Sie außerdem das eventuelle Nachrüsten des Akkus und schonen damit auch die Umwelt. Durch den hohen Anteil an giftigen Chemikalien lassen sich Akkus nämlich auch nur schwer recyceln.

 

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